Angelika Schrobsdorff

Als kluge, lebenshungrige Frau kam Angelika Schrobsdorff (1927–2016) aus dem bulgarischen Exil zurück nach Deutschland – und verursachte dort mit ihrem Roman »Die Herren« einen handfesten Skandal. Zwischen Israel, Frankreich und Deutschlandpendelnd führte sie in der Folge ein rastloses und produktives Leben. Ihre Bücher (darunter der mit Katja Riemann in der Hauptrolle verfilmte Bestseller
»Du bist nicht so wie andre Mütter«) erreichten weltweit ein Millionenpublikum. Diese Biographie wird bereichert durch zahlreiche Fotografien und persönliche Briefe aus dem Nachlass.

Quelle: be.bra verlag, Berlin

Rengha Rodewill - Verfasserin, Fotografin und Hrsg.

Bild/Textband
210 S., 14x22 cm
115 s/w Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-89809-138-1
Preis: 22,00 Euro

be.bra verlag Berlin
März 2017

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-kys Berliner Jugend

Geschichtsstunde mit -ky: Die Erinnerungen des Bestseller-Autors Horst Bosetzky mit Fotografien der Berliner Künstlerin Rengha Rodewill führen in eine längst vergessene Welt: Das Berlin der Nachkriegsjahre, zu den Hinterhöfen, Fußballplätzen und vielen anderen Orten der Kindheit Bosetzkys in Neukölln. Entstanden ist ein amüsant-nostalgisches Buch, das Staunen lässt angesichts der vielen Veränderungen, die Berlin seit den Kindheitstagen von Bosetzky erlebt hat. Die Texte sind liebevolle
Preziosen über die Kindheit des Krimiautors, die mit den Bildern von Rengha Rodewill und historischen Aufnahmen Stoff für viele Nachmittage liefern im Lese-Sessel bei Kaffee und Kuchen - am besten mit den eigenen Kindern und Enkeln.

Quelle: Vergangenheitsverlag Berlin

Bild/Textband
196 S. - 21x16,5 cm
232 Schwarz-Weiß Fotos
Preis: 14,90 Euro 
ISBN:  978-3-86408-173-6

Vergangenheitsverlag Berlin
Oktober 2014

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hoheneck

Über den Ausschluss vom Leben für Tausende Frauen in der DDR, die anders dachten …

Hoheneck - Das DDR-Frauenzuchthaus. Der Ort ist bis heute Synonym für die Verfolgung politisch unliebsamer Frauen in der DDR. Es ist ein Ort des Schreckens. Hier wurde gefoltert, gab es Isolations- und Dunkelhaftzellen, war die DDR unterdrückend wie sonst kaum. Kein Wort vermag eine so tiefe Betroffenheit auszulösen wie der Anblick eines authentischen Ortes.
Die Berliner Fotografin Rengha Rodewill folgt seit Jahren den Spuren
politischer Häftlinge in der ehemaligen DDR, die – wie auch in Hoheneck– nach ihren Verhaftungen zu "Nummern" gemacht wurden. Rengha Rodewill möchte als Künstlerin und Fotografin mit dieser Fotodokumentation und den Erlebnisberichten ehemaliger inhaftierter Frauen aus dem Gefängnis in Hoheneck zur Erinnerungskultur über diesen berüchtigten Ort beitragen, der wie kein anderer für die Willkür und das Misstrauen der DDR stand. Herausgekommen sind über 200 eindringliche Fotografien, die spürbar nah diesen Ort erkunden, der für Tausende Frauen in der DDR den
Ausschluss vom Leben bedeutete.

Quelle: Vergangenheitsverlag Berlin

Bild/Textband
295 S., 25x21,6 cm
200 Schwarz-Weiß Fotos, Hardcover
ISBN 978-3-86408-162-0
Preis: 22,90 Euro

Vergangenheitsverlag Berlin
Mai 2014

LautsprechersymbolWDR 3 Radio Resonanzen mit Ulrich Bierman, DDR- Frauengefängnis Hoheneck:
"Wir wurden wie Abschaum behandelt". Ein Gespräch mit Rengha Rodewill, 30.06.2014

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Keine noch so detailgenaue Beschreibung, nicht einmal die Schilderung eines Zeitzeugen kann das persönliche Erleben von Geschichtsstätten ersetzen. Kein Wort vermag eine so tiefe Betroffenheit auszulösen wie der Anblick eines authentischen Ortes.
Die Berliner Fotografin Rengha Rodewill folgt seit Jahren den Spuren politischer Häftlinge in der ehemaligen DDR, die – wie auch in Bautzen II – nach ihren Verhaftungen zu "Nummern" gemacht wurden. Rengha Rodewill möchte als Künstlerin und Fotografin mit dieser Fotodoku-mentation und den Erlebnisberichten ehemaliger Häftlinge aus dem »Stasi-Gefängnis« Bautzen II zur Erinnerungskultur über einen Ort beitragen, der wie kein anderer für die Willkür und das Misstrauen der DDR stand.
Herausgekommen sind 150 einfühlsame wie erschreckende Bilder, die nah an den historischen Ort führen und die Atmosphäre dieses politischen Gefängnisses spürbar werden lassen.

Quelle: Vergangenheitsverlag Berlin

Bild/Textband
176 S., 21x24,5 cm
150 Schwarz-Weiß Fotos, Hardcover
ISBN: 978-3-86408-119-4
Preis: 22,90 Euro

Vergangenheitsverlag Berlin
Mai 2013

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AVIVA-Berlin

Mit "Bautzen II" erschafft Rengha Rodewill eine Erinnerung für die Opfer der Gefangenschaft und bietet auch Raum für kritische Auseinander-setzungen mit der Stasi- und DDR-Zeit.
Die Aufnahmen der dunklen Orte und der Gitter,die die Gefangenschaft so greifbar werden lassen, verweisen auf die Unterdrückung und Foltermomente, die Menschen dort durchleben mussten. Die Lesenden werden auf eine Reise geschickt, die tiefe Einblicke in die räumliche
Ohnmacht der GefängnisinsassInnen bietet und gleichzeitig die Machtgefälle auf der anderen Seite der Gitterfenster widerspiegelt.Den Rahmen hierfür geben die hinzugefügten Berichte der ZeitzeugInnen und die Grautöne der Aufnahmen, die das trostlose Schicksal der Inhaftierten
nochmals unterstreichen. mehr...

ekz bibliotheksdienste empfehlen das Buch.

Berlin-Hohenschönhausen und Bautzen II, letzteres ist mit dem "Gelben Elend" nicht zu verwechseln, sind die beiden bekannten und berüchtigten Gefängnisse, in denen die Staatssicherheit der DDR Regimekritiker und -gegner, darunter z.B. Erich Loest (BA 1/08), gescheiterte Republik-flüchtige und Fluchthelfer eingesperrt hielt. Der Film"Das Leben der Anderen" hat 2006 immerhin Hohenschönhausen ins Bild gesetzt.
Doch nur wer diese Erinnerungsorte aus eigener Anschauung als Besucher kennt, kann ihre Atmosphäre erahnen und sich anhand der Bilder dieser Dokumentation das Gesehene und Gehörte in Erinnerung rufen. Dafür sind die Fotos dieses Bandes sicherlich sehr geeignet. 8 Kurzbiografien zu ehemals inhaftierten Frauen und Männern,
darunter der Altkommunist, Autor, Verleger und Funktionär Walter Janka, der bereits in nationalsozialistischer Zeit in Bautzen II eingesessen hatte, sind exemplarisch ausgewählt und stehen für das Spektrum der hier Inhaftierten. Seit K.W. Frickes "Bautzen II" (BA 6/02) wurde hier zum Thema nichts mehr besprochen.
Wichtig zum Thema "Verfolgung und Widerstand in der DDR".

 

Im Sommer 2008 besuchte die Berliner Fotografin Rengha Rodewill die 93-jährige Bildhauerin Ingeborg Hunzinger nur ein Jahr vor ihrem Tod. Beeindruckt von der Persönlichkeit und dem Werk der Künstlerin entstand in ihrem Haus und Atelier in Berlin-Rahnsdorf die Fotoserie "Einblicke". Der Fotografin und ihrer Kamera erschlossen sich bei diesem Besuch intime Momente und Ansichten aus dem Leben dieser ganz besonderen Frau. Fasziniert war Rodewill von der noch unfertigen Skulptur Rosa Luxemburgs, die als Krönung des Werks von Ingeborg Hunzinger auf dem gleichnamigen Platz vor der Berliner Volksbühne aufgestellt werden sollte. Leider konnte die Künstlerin diese Arbeit nicht mehr vollenden.
Die Fotografin hatte jedoch bei ihrem Besuch die schwärmerische Verehrung
Ingeborg Hunzingers für die Person der Politikerin erkannt und machte es sich zur Aufgabe, zwischen der Kunst der Bildhauerin und den außergewöhnlichen Briefen Rosa Luxemburgs eine Beziehung zu entwickeln. Rengha Rodewill suchte nach dem Tod Ingeborg Hunzingers das Haus in Rahnsdorf 2010 noch einmal auf, um mit der Kamera die letzten ihm innewohnenden Geheimnisse aufzuspüren. Außerdem begab sie sich 2011 in Berlin auf weitere Spurensuche, um einige bekannte und bedeutende Werke der berühmten Künstlerin zu dokumentieren.

Quelle: Karin Kramer Verlag


Bild/Textband
180 S. - 15x22 cm
74 Fotos Schwarz-Weiß und Farbe
Softcover/Englisch Broschur
ISBN 978-3-87956-368-5
Preis: 24,80 Euro

Karin Kramer Verlag
November 2012

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Zwischenspiel

Eva Strittmatters Gedichte in neuem Licht

Requisiten sind jenseits der Bühne nur beliebige Gegenstände, die nach der Vorstellung wieder in Regalen und dunklen Kammern verschwinden. Doch auf der Bühne bestimmen sie, sorgsam ausgesucht, die Emotionen mit und tragen zu einem gelungenen Abend bei.
Die Berliner Künstlerin Rengha Rodewill hat in atmosphärischen Fotos die verborgenen Welten hinter der Bühne derDeutschen Oper Berlin wieder ans Licht gebracht — und in einen Dialog mit den zeitlosen Gedichten Eva Strittmatters gestellt, sodass im Zwischenspiel der beiden Kunstformen ein neuartiges aesthetisches Erlebnis entsteht.

Mit einem Vorwort von Eva Strittmatter.

Zusammenfinden von Lyrik und Fotografie - so lyrisch die Fotografien von Rengha Rodewill
sind, so bildhaft ist Eva Strittmatters Lyrik.

Quelle: Plöttner Verlag

Bild/Textband - Fotografie/Lyrik
168 S. - 24,5x20,5 cm -
80 Fotos / 51 Gedichte
gebunden m. Schutzumschlag
ISBN 978-3-56211-305-6
Preis: 19,90 Euro

Plöttner Verlag Leipzig
Oktober 2010

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